Es gibt sogar einen Zusammenhang zwischen Frauenanteil und Unternehmenserfolg. Kaum ein Politikum spaltet die Meinungen derzeit so stark wie es die Forderung nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote in der Führungsebene deutscher Unternehmen tut. Was viele nicht wissen, ist dass die Frauenquote eine relativ alte Idee ist. Der deutsche Bundestag hat am 6. 2. Konferenzen werden kürzer. 90 Prozent der Chefredakteure deutscher Tageszeitungen und die meisten Entscheider in TV- und Hörfunksendern sowie Online-Redaktionen sind Männer. Die Lohnleichheitsfrage ist zum Beispiel auch eine Frage, wie viel es uns wert ist, dass die Löhne gleich verteilt sind. Gemischt läuft's einfach besser. März die sogenannte „Frauenquote“ beschlossen und die Politik feiert den Beschluss als "historischen Schritt". Es wird zu beobachten sein, ob die CDU in 2021 zur Tat schreiten wird. Die Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Umfrage dafür aus, dass Frauen eine größere Rolle in Politik, Wirtschaft und Universitäten spielen sollten. Die Flexiquote von Frau Schröder ist aber auch keine ernstzunehmende Alternative, weil Unternehmen geneigt sein werden, diese möglichst niedrig anzusetzen. SPIEGEL+ kann nur auf einem Gerät zur selben Zeit genutzt werden. Eine starre Quote für alle Branchen und Unternehmensgrößen kann nicht funktionieren, weil es Branchen gibt, in denen der Frauenanteil niedriger ist, etwa in der IT und im Ingenieurswesen. Stattdessen wird eine Frauenquote gefordert, welche das gegenteil von Gleichberechtigung ist, da es nur für Frauen gilt, und keine Genderquote was für beide Geschlechter gilt. In der Politik haben dies die Grünen und die SPD umgesetzt. Frage: Spricht sich die Feministische Partei DIE FRAUEN für eine Frauenquote aus? … Die Antidiskriminierungsgesetze erschweren die Personalsuche schon heute. Durch eine Quote werden Chefs gezwungen, ihr professionelles Beuteschema zu erweitern, Frauen als Kandidaten wahrzunehmen und zu fördern. Eine Frauenquote für Unternehmen wäre die eigentliche Diskriminierung. Was spricht für eine Frauenquote, was dagegen? (leo) Der angestrebte Zweck der Frauenquote ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Seitdem gilt eine verbindliche Frauenquote in Höhe von 30 Prozent. Eine Quote befördert die Falschen. Was spricht aus Ihrer Sicht für, was gegen eine gesetzliche Regelung? Frauen, die was drauf haben brauchen kein Quote. Aber ebenso kluge Argumente vermögen zu zeigen, dass die Frauenquote eigentlich das falsche Instrument ist, um ein an sich kluges Ziel zu erreichen. Contra 1 - Ungleichheit sät Streit: Warum sollten wir Frauen mehr fördern als Männer? Zudem zieht eine Quote weitere Probleme nach sich, da es an qualifizierter Kinderbetreuung in Deutschland schon jetzt mangelt. Zeit, sich der eigentlichen Sache zuzuwenden: Was spricht für die Quote, was dagegen? Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (rechts) ist für die Quote, Bundeskanzlerin Angela Merkel dagegen. Doch viele Frauen aus den beiden Fraktionen würden gerne den Plan der Sozialdemokraten unterstützen, und nicht den Unionsvorschlag, der das Thema auf die lange Bank schiebt. Klicken Sie auf den Button, spielen wir den Hinweis auf dem anderen Gerät aus und Sie können SPIEGEL+ weiter nutzen. Frauenquote (und allgemein Geschlechterquote oder Genderquote) bezeichnet eine geschlechterbezogene Quotenregelung bei der Besetzung von Gremien oder Stellen. Diese Website benutzt Cookies. ... Frauen in Führungspositionen zum Unternehmenserfolg beitragen. Doch bis Politik, Sprach- und Kulturwandel eine langfristige Veränderung der Gesellschaft bewirkt haben, bietet die Quotenregelung Frauen eine erste Chance zum Weiterkommen. Erst die Quote schafft echten Wettbewerb. des Können des Einzelnen entschieden werden sollte, ob er für eine Führungsposition geeignet ist, oder nicht. Pro 4 - Chancen schaffen: Eine Quote hilft Frauen, überhaupt in die Positionen zu kommen, in denen sie sich bewähren müssen. Immerhin sind wir Dank Alice Schwarzer und Co. heute so weit, dass eine Unterscheidung von Männlein und Weiblein jenseits der Sanitäranlagen im Alltag nicht mehr vonnöten ist. Der Streit über das Thema währt schon Jahre, nun ist sie beschlossene Sache: Die gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten kommt. Nur Frauen: auch schlecht. Ohne verbindlichen Druck bewegt sich nichts. Nun haben sich Union und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auf eine 30-Prozent-Quote in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen bis 2016 geeinigt. Eine zusätzliche Quote würde Unternehmen unnötig belasten. Bei den „100 größten Verlagen“ waren zuletzt nach buchreport- Berechnungen aber nur zwischen 20 und 23% der Geschäftsführungs-Positionen von Frauen besetzt. Warum? Wir zeigen, welche Argumente beide Seiten haben. Eure Aufgabe: Überlegt euch, welche Argumente für und welche Argumente gegen eine Frauenquote sprechen. Seit Tagen rangelt die schwarz-gelbe Koalition um diese Frage. Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch! Die Quote beendet die Herrschaft der Lauten und modernisiert die Führungskultur. Frauenquote: Was spricht dafür, was dagegen? Eine verbindliche Quote ist ein Hilfsinstrument für Chefs, die eingeprägten Muster zu überwinden. Jetzt hilft nur noch die Quote, die gläsernen Decken zu sprengen. Folge 3: Warum werden wir schlechter bezahlt als männliche Kollegen, Uta Zech? Aus meiner Sicht spricht folgendes gegen die Frauenquote: Wenn nicht ausreichend qualifizierte Frauen da sind, dann werden wohl unqualifizierte Frauen vor qualifizierten Männern eingestellt nur damit die Quote erfüllt wird. Der Parteitag im Dezember 2020 fiel "Corona" zum Opfer. Hilfe. Eine Quote hilft, diese Zahl schneller zu erreichen. Was spricht für, was gegen die Frauenquote in Unternehmensvorständen? Eine Alibifrau allein bringt nichts. Frauen sorgen nachweislich für mehr Effizienz in Führungsteams. Als einer der ersten Konzerne hat die Deutsche Telekom AG im März 2010 eine Frauenquote eingeführt. Es kommt Bewegung in die deutschen Führungsetagen! Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Konservativen in der Partei nicht verschrecken und ist dagegen; ihre Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist als Befürworterin der Quote bekannt, will sich nun aber doch der Fraktionsdisziplin beugen. Es soll demnach eine Frauenquote von 50 Prozent für Führungspositionen ab 2025 erreicht sein. Frauenquote: Pro und Kontra. Contra 2 - Nur Leistung zählt: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, es zählt Qualifikation und das Erreichte. Wie zerrissen die Parteien bei dem Thema sind, zeigt sich schon an der Führungsspitze. Eine Frauenquote und solche Luschen wie Spahn, Seehofer, Söder, Schäuble, März, Lasche usw….. sind der Untergang. Die Quote gleicht diesen Missstand aus. Gemischte Führungsteams sind kreativer, der Kommunikationsstil verändert sich. ... Eine Studie sollte dies 2013 übrigens beweisen und spricht von einem negativen Effekt auf kurzfristige Renditen. Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungsposition trat am 1. Gründerin und Innovation Consultant Céline Flores Willers spricht sich überzeugt gegen eine Frauenquote aus. Ein wichtiger erster Schritt für die einen. Nur so kann Chancengleichheit und Ausgeglichenheit in den Führungspositionen geschaffen werden. Woher sollen zum Beispiel all die Frauen mit technischen Fachkenntnissen kommen? Wirtschaftsredaktorin Mirjam Comtesse und Wirtschaftsredaktor Jon Mettler kreuzen die Klingen. Foto: Michael Kappeler/ picture alliance / dpa, Von der Leyen und die Frauenquote: Merkels Quälgeist, Streit in der Union: Quoten-Frauen blasen den Aufstand ab, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist als Befürworterin der Quote bekannt. Januar 2016 in Kraft. Dass dieser "historische Schritt" vielleicht nicht unbedingt ein Schritt nach vorne ist, zeigen diese 10 Kritikpunkte, die gegen die "Frauenquote" sprechen. Gewissensfragen, Abweichler und Fraktionszwang - wenn am Donnerstag der Bundestag über eine Frauenquote für Aufsichtsräte abstimmt, tobt der übliche Parteienstreit. Deswegen setzen sich insbesondere die Mitte-Links-Parteien für eine gesetzliche Regelung ein. Ich halte die Frauenquote für eine Frechheit: Ich stehe am Anfang meiner Karriere und eine Frauenquote von sagen wir 50% würde für mich bedeuten, dass meine Chancen auf eine Beförderung sinken — ich bin ja auf einmal für 50% dieser Stellen nicht mehr qualifiziert! Die Quote soll dann schrittweise steigen, auf 50 Prozent ab dem Jahr 2025. Nur Männer: schlecht. Gute Frauen kommen dank dieses Sprungbretts weiter - die schlechten sind schnell wieder weg. In den vergangenen zehn Jahren beruhte Frauenförderung auf dem guten Willen der Entscheider, doch es hat sich nur wenig verbessert. Für Aufsichtsräte der rund 100 größten börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen gilt bereits seit 2016 eine Frauenquote von 30 Prozent. Auch davon profitieren alle. Vieles spricht für eine gesetzliche Frauenquote. Quotenpolitik: Bis zuletzt hoffte die Opposition, mit Stimmen aus der Union doch noch eine gesetzliche Frauenquote durchzusetzen. Männer fördern bevorzugt Männer. Mehrheit spricht sich für Frauenquote aus Frauen sind in der Mehrheit: Von den in Buchverlagen tätigen Personen sind 64% Frauen, sagt die Bundesstatistik. Contra 5 - Familien leiden: Eine Quote stellt traditionelle Familienmodelle in Frage, Frauen können sich dadurch unter Druck gesetzt fühlen. In der Fotostrecke werden die fünf gängigsten Argumente der Befürworter und der Gegner zusammengefasst. Die Quote wirkt nicht. Was bewirkt eine Frauenquote? KarriereSPIEGEL hat die wichtigsten Argumente für und gegen die Quote zusammengestellt. Contra Frauenquote. Bevor in Norwegen eine 40-Prozent-Frauenquote für die Verwaltungsräte eingeführt wurde, lag der Frauenanteil dort bei sieben Prozent. Pro 2 - Die Mischung macht's: Diverse Studien zeigen: Gemischte Führungsteams sind effizienter und kreativer, zu viel Homogenität macht langweilig und begrenzt den Horizont. Die Gegner lehnen staatliche Eingriffe ab Viele Wirtschaftsverbände sowie der Großteil innerhalb der bürgerlichen Parteien spricht sich gegen eine starre Quote aus. Für eine familienfreundlichere Gesellschaft und für eine feministische Grundstimmung in den Unternehmen kann die Frauenquote nicht sorgen. Die Quote schont die Nerven. Re: Was spricht für die gesetzliche Quotenregelung Frauen in Führungspersonen? Frauenquote Was spricht dafür, was dagegen? Der UniSpiegel dokumentiert zu dieser Diskussion zwei Beiträge des Hochschulmagazin „duz“, die sich mit dem Pro und Contra einer Frauenquote an Hochschulen beschäftigen. ProQuote zur neuen Studie: Regionalpresse will mehr Frauen in Führungspositionen, Männerdomäne Regionalzeitungen: ProQuote Medien stellt neue Studie vor. In Kooperation mit Frauenquote Fünf Gründe dafür, fünf dagegen Gewissensfragen, Abweichler und Fraktionszwang - wenn am Donnerstag der Bundestag über eine Frauenquote für Aufsichtsräte … Frauen sorgen nachweislich für mehr Effizienz in Führungsteams. In der Wirtschaft ist die gesetzliche Verankerung der Frauenquote bisher gescheitert. 2018: Studie zur Gleichstellung im Rundfunk, 2019: Studie zur Gleichstellung in Presse und Online-Medien. Antwort: Ja, die Feministische Partei DIE FRAUEN tritt für eine Frauenquote ein, denn wir sind für eine politische und ökonomische Teilhabe von Frauen gemäss ihrem Bevölkerungsanteil auf allen Entscheidungsebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen. Mit Quote oder ohne? Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung 2017). Geschlecht ist aber keine Qualifikation. Der Bundestag hat über die Frauenquote für Unternehmensvorstände diskutiert. Männer werden all ihrer Karrierechancen beraubt. Das dient Müttern wie Vätern. Die Frauenquote in Deutschland gilt über das Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst. Doch vergeblich: Die Mehrheit des Bundestags lehnte im April eine verbindliche Regelung ab. nicht voll auszuschöpfen, nur weil es weiblich ist Was spricht für eine Frauenquote? Pro 5 - Mehr als nur Alibi: Ab einer kritischen Masse von 30 Prozent schafft es eine Minderheit in einer Gruppe, Einfluss zu gewinnen. In den Führungspositionen sitzen nicht die Besten der Branche, sondern die Besten aus den Buddy-Netzwerken. SPIEGEL+-Zugang wird gerade auf einem anderen Gerät genutzt. die frauenquote ist nur für die chefetage, die drecksarbeit wird dann den männer aufgebürdet, folglich ist diese frauenquote sexistisch diskriminierend, was selbstverständlcihe gegen die “frauenquote” spricht, einmal angenommen für leute die nicht so degeniert und irgendwie noch normale menschen sind. Für die Frauen bleibt dann weniger Zeit zum Forschen. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus. Parteiräson bei Union und FDP ist eigentlich, gegen die Vorlage zu stimmen, die immerhin von der Opposition kommt. Pro 1 - Nur Druck hilft: Viele Unternehmen haben sich Selbstverpflichtungen zur Frauenförderung auferlegt. Um die kritische Masse schnell zu erreichen, hilft die Quote. Die gesetzliche Frauenquote sorgt per Gesetz für einen Mindestanteil an Frauen in den Führungsetagen derUnternehmen. Solche Ungerechtigkeiten tragen Missgunst und Frust in die Führungsgremien und vergiften das Klima. Sie steht stellvertretend für eine Seite der Diskussion, die keinesfalls Sexismus unterstützt, jedoch in der Quote selbst ebenfalls Ungerechtigkeiten sieht. Frauen haben eine genauso große Leistungsmotivation und Gestaltungsaffinität wie Männer. Qualität kommt von Quote. Frauen in Führungspositionen sorgen für eine familienfreundlichere Arbeitskultur. Davon profitieren alle. Bei all dem Geschacher verliert man leicht das ursprüngliche Thema aus den Augen: Soll eine gesetzliche Quote dafür sorgen, dass in Aufsichtsräten von Unternehmen in Zukunft mehr Frauen mitreden? meint die Bundesregierung seitdem und klopft sich auf die Schultern. Contra 3 - Der Aufwand ist zu groß: Noch mehr Bürokratie? Schon seit den 1990er Jahren, verstärkt aber seit dem Vorschlag der EU-Kommission für eine entsprechende Richtlinie im November 2012, wird in Politik und Gesellschaft über die Einführung einer verbindlichen Frauenquote für Führungspositionen zur Reduzierung von Chancenungleichheit diskutiert. Wichtig für die Gleichstellung sind neben der Frauenquote die richtigen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - für Frauen und für Männer. Bessere Witze, mehr Vielfalt, mehr Begeisterung, mehr Inspiration. Einziges Argument dagegen ist m.E., dass nur aufgrund der Leistung bzw. Heute sitzen sogar mehr Frauen in … Sie selbst haben sich schon vor über 20 Jahren mit dem Thema Frauenquote in Ihrer Dissertation beschäftigt. Pro 3 - Gleich sucht gleich: Männer fördern bevorzugt Männer, wenn auch oft nur unterbewusst. Zusammengefasst soll die Frauenquote die Missstände beheben, die sich auf „natürliche“ Art und Weise nicht einstellen, denn eine rein formelle Gleichheit der Leistungen von Männern und Frauen ist nicht ausreichend, um eine notwendige Chancengleichheit zu verwirklichen (vgl. Dennoch hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Frauenanteil in Führungspositionen kaum verbessert. Eine Übersicht. Eine verbindliche Quote ist ein Hilfsinstrument für Chefs, die eingeprägten Muster zu überwinden. Für die Frauenquote spricht: Dass man es sich nicht leisten kann, Humankapital nicht zu nutzen bzw. - Artikel vom 21.06.2016 Contra 4 - Strafe für die Falschen: Um die Quote schnell zu erreichen, können über Jahre noch Frauen in Top-Jobs befördert werden. Antwort von shinead am 12.10.2012, 13:06 Uhr. Das Fachwissen ist teils sogar besser, die kognitive, ethische und kreative Intelligenz mindestens gleich - die emotionale und soziale …